Samstag, 9. Mai 2009

Kosovo: Strategischen Fehler Eisenhowers durch NATO-Angriff korrigiert

Kosovo war der Übungs Krieg der NeoCons für den späteren Irak Krieg und die dummen Europäer machten mit, weil man Profite erzielen wollte über die Privatisierung und den Zivilen Aufbau.

Schon damals war die Georg Soros Truppe einer der wichtigsten Kriegs Treiber.

Besonders wichtig war damals das Balkan Action Council, wo sich die Prominenz der NeoCons traf und damals Krieg forderte. Viele Deutsche Politiker unterschrieben auch diese Petitionen von Richard Perle, Kristol, Wolofwitz, Allbrigt und wie der menschliche Abfall noch heisst.

Strategischer Fehler Eisenhowers durch NATO-Angriff korrigiert.

(von Rainer Rupp)

„Der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien ist geführt worden, um eine
strategische Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem 2. Weltkrieg zu
revidieren.“ Das hatte der ehem. CDU-Staatssekretär im
Verteidigungsministerium, Willy Wimmer, der zur Zeit des
NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien stellv. Vorsitzender der
parlamentarischen Versammlung der OSZE war, in einer Fernsehdiskussion im
WDR im Februar dieses Jahres erklärt. Die Diskussion hatte im Anschluß an
die Ausstrahlung des Films "Es begann mit einer Lüge" im ARD am 8. Februar
stattgefunden. In dem Film wurde die wissentliche Irreführung von Parlament
und Öffentlichkeit durch Verteidigungsminister Rudolf Scharping und
Außenminister Joseph Fischer dokumentiert. Mit Hilfe anti-serbischer
Greuelpropaganda hatten sie versucht, die deutsche Beteiligung am ersten
Angriffskrieg der NATO gegen einen souveränen Staat in Europa zu
rechtfertigen.

Mit seiner Behauptung, dass geostrategische Interessen der USA der wirkliche
Grund für den NATO-Angriff auf Jugoslawien waren, berief sich Willy Wimmer
auf die Aussagen hoher Vertreter der amerikanischen Regierung bei einer
Konferenz in Bratislava, die Ende April 2000 vom US-Außenministerium und dem
American Enterprise Institut (außenpolitisches Institut der republikanischen
Partei) in der slowakischen Hauptstadt zu den Schwerpunktthemen Balkan und
NATO-Ostexpansion veranstaltet worden war. Bei dieser Konferenz hatten die
Amerikaner über ihre Vorstellungen und Pläne für die Neuordnung Europas nach
ihren Vorstellungen Klartext gesprochen. Der offensichtlich empörte
Bundestagsabgeordneter Wimmer, der zugleich Vizepräsident der
parlamentarischen Versammlung der OSZE war, hatte es daraufhin für notwendig
gefunden, Gerhard Schröder über die wichtigsten Punkte zu informieren. In
seinem vom 02.05.00 datierten Brief an den „sehr geehrten Herrn
Bundeskanzler“ wies der Abgeordneter Wimmer auf die politische Brisanz der
Konferenz in Bratislava hin, auch weil sie „sehr hochrangig besetzt“ gewesen
sei, „was sich schon aus der Anwesenheit zahlreicher Ministerpräsidenten
sowie Außen- und Verteidigungsminister aus der Region“ ergeben hätte.

Das Schreiben Wimmers, das dem Autor dieser Zeilen in Kopie vorliegt, sollte
einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden. Das
Wissen um die imperialen Absichten der USA und ihrer NATO darf nicht auf den
Kanzler und eine kleine politische Elite beschränkt bleiben. Deshalb werden
die von MdB Wimmer im Kanzlerbrief aufgeführten Punkte nachfolgend
wortwörtlich wiedergegeben und kommentiert:

1. „Von Seiten der Veranstalter (US-Außenministerium und American Enterprise
Institute) wurde verlangt, im Kreise der Alliierten eine möglichst baldige
völkerrechtliche Anerkennung eines unabhängigen Staates Kosovo vorzunehmen.“

Kommentar: Das heißt mit anderen Worten, dass die Schlussakte von Helsinki
über „Europäische Sicherheit und Zusammenarbeit“ (OSZE) für die Vereinigten
Staaten nicht einmal mehr das Papier wert ist, auf dem sie steht, obwohl
neben den USA fast alle europäischen Staaten stehen ihre Unterschrift unter
diese Akte gesetzt haben. Die besondere zivilisatorische Errungenschaft
dieser Schlussakte von Helsinki war die Verpflichtung aller
Unterzeichnerstaaten, dass in Zukunft Staatsgrenzen in Europa nie wieder mit
Gewalt verändert werden dürften. Die amerikanische Forderung nach einer
„möglichst baldigen völkerrechtlichen Anerkennung eines unabhängigen Staates
Kosovo“ bedeutet jedoch nichts anderes als den Rückfall in jene barbarische
Zeiten, in der Europas Staatsgrenzen mit Blut immer wieder neu gezogen
wurden. ...

http://www.medienanalyse-international.de/rainer.html

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