Samstag, 20. April 2013

Griechische Sklaven Halter, schiessen auf ihre Arbeiter, welche ihren Lohn wollten


Die Griechen lassen Nichts aus. Aber die Ausbeutung hat einen langen Namen in Griechenland, ebenso das Nichs tun. Levantiner nennt man diese Leute auch schon vor 2.000. siehe auch Zypern, was ein Profi Geldwäsche Paradies der Internationalen Mafia nur wurde.
Griechenland: Schüsse auf protestierende Arbeiter Drucken E-Mail
Von THOMAS EIPELDAUER, 18. April 2013 -

Etwa zweihundert migrantische Arbeiter fordern ausstehende Löhne ein. Sechs Monate sind sie nicht bezahlt worden für die schweißtreibende Tätigkeit auf den Feldern. Es kommt zum Streit mit den bewaffneten Aufsehern, Schüsse fallen, mehr als dreißig Arbeiter werden verletzt, einige davon lebensgefährlich.

Was sich liest wie eine Geschichte, die im Mississippi des 19. Jahrhunderts spielt, hat sich gestern ereignet, in Griechenland. Mitten in der Europäischen Union, an einem Ort, der seit langem als Musterbeispiel für moderne Sklaverei gilt: Nea Manolada. Die Gemeinde im Südwesten Griechenlands ist bekannt für ihre landwirtschaftliche Produktion, 90 Prozent der Erdbeeren des Landes kommen von hier – und tausende Arbeitsmigranten schuften hier für Billiglöhne.

Ausbeutung und Terror

Wie der Arbeitsalltag der in Nea Manolada Beschäftigten aussieht, beschrieb anlässlich eines Streiks im Jahr 2008 die Journalistin Laura Petricola: 22 Euro verdienen sie für einen ganzen Tag Arbeit (das Ziel der Arbeitsniederlegung war eine Erhöhung auf 30 Euro), viele schlafen in den Treibhäusern, auf Holzpaletten, zugedeckt mit Zeitungen. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine Sanitäreinrichtungen. Diejenigen, die sich irgendeine Form von Behausung leisten können, leben in kleinen Wohnungen, zusammen mit Dutzenden anderen. Gesundheitsversorgung genießen sie keine, und das, obwohl sie durch den Kontakt mit Pestiziden und die schwere körperliche Arbeit großen Risiken ausgesetzt sind. (1)

Das Aufbegehren gegen diese extreme Form der Ausbeutung, wie etwa während des Streiks 2008, ist für die Arbeiter alles andere als einfach. Immer wieder waren sie und die sie unterstützenden Aktivisten der kommunistischen Gewerkschaftsfront PAME Attacken der Polizei oder bewaffneter Sicherheitsmänner der Plantagenbesitzer ausgesetzt. Drei Mitglieder der kommunistischen Partei KKE wurden 2008 während des Streiks verletzt.

Immer wieder ereignen sich in diesem Umfeld rassistische Übergriffe von schockierender Brutalität. 2009 schlugen Bauern zwei Männer aus Bangladesch, die sie des Diebstahls von Ziegen verdächtigten, mit Eisenstangen zusammen, banden sie an Motorräder und zogen sie durch das Dorf. 2012 misshandelten zwei griechische Männer einen ägyptischen Arbeiter, klemmten seinen Kopf im Seitenfenster ihres Autos ein und schleiften ihn so durch die Straßen. (2)

Sklaverei für den Export
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nmerkungen

(1) People’s Weekly World Newspaper, 28. Mai 2008

(2) http://www.observinggreece.com/nea-manolada-rassismus-ueberfall/

(3) Studie der EU-Kommission „Trafficking for Labour in Greece“

hintergrund.de/201304


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