Donnerstag, 15. Oktober 2009

Die Serbische - Albanische Mafia vereint im Business

Kosovo

"Herrschaft des Gesetzes durchsetzen"

Von Viktor Funk

Pristina/Mitrovica. Auf dem Weg von der mazedonischen Grenze zur Kosovos Hauptstadt Pristina erhellen zwei zentrale Probleme des jungen Staates in bunten Neonfarben die Nacht: Auf 70 Kilometern Strecke könnten Autofahrer an etwa 40 verschiedenen Tankstellen tanken, sie könnten dann anschließend in einem Mini- oder Maxi-Store einkaufen und ihren Wagen in einer kleinen oder großen Waschanlage waschen, die zu den Tankstellen gehören.

Diese bunten Oasen auf einer dunklen Straße sind meist leer. An den Zapfsäulen hält kein Wagen. In den Geschäften liegt kaum Ware aus. Viele sind geschlossen aber hell erleuchtet. Die Straße nach Pristina sagt vor allem: Geldwäsche ist genauso eine Bürde für diesen Staat wie der Mangel an Ideen, die Wirtschaft zu beleben und den Albanern, Serben, Türken, Mazedoniern und Roma eine Zukunft zu geben.....
 

Kommentar: Tankstellen spielen eine sehr wichtige Rolle heute bei der Geldwaesche im Balkan, wobei wir hier die Tankstellen von Rezart Taci in Albanien nennen wollen. Praktisch sind alle Tankstellen illegal auf besetzten Grundstuecken gebaut worden und haben auch noch mit illegalen Importen von Treibstoff zu tun.

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