Großeinsatz der Polizei im Kosovo: 19 Bars geschlossen, 15 Personen wegen Prostitution und Kinderbettelei festgenommen
Wie in Albanien, man lebt vom Diebstahl der EU Gelder
Die kosovarische Polizei hat bekannt gegeben, dass im Rahmen der Durchführung des operativen Plans „Joint Action Days JAD Global Chain 2026“, der vom 8. bis 12. Juni in Zusammenarbeit mit EUROPOL, INTERPOL und FRONTEX durchgeführt wurde, 59 Live-Musik-Locations und 62 Massagezentren inspiziert wurden, während neun Locations und zehn Massagezentren wegen Ordnungswidrigkeiten geschlossen wurden.
Die Polizei hat sieben Fälle von Bettelei mit Kindern festgestellt, sieben Frauen festgenommen und Verfahren wegen des Verdachts der Straftat der „Kindesmisshandlung oder -aussetzung“ eingeleitet.
Darüber hinaus wurden vier Fälle des Delikts „Prostitution“ (Escort) festgestellt, in denen acht Personen verhaftet wurden.
Vollständige Pressemitteilung:
Der operative Plan „JAD Global Chain Joint Action Days 2026 – Juni 2026“ wird umgesetzt
Pristina, am 8. Juli 2026
Die kosovarische Polizei, insbesondere die Direktion zur Bekämpfung des Menschenhandels, führte vom 8. bis 12. Juni 2026 den Einsatzplan „Gemeinsame Aktionstage JAD Global Chain 2026 – Juni 2026“ durch. Die Aktivitäten dieses Plans wurden mit EUROPOL, INTERPOL, FRONTEX usw. koordiniert.
Auf Grundlage des vorbereiteten Plans „JAD Global Chain Joint Action Days 2026 – Juni 2026“ wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:
-Einsätze auf Straßen, Plätzen und in
Einkaufszentren zur Identifizierung von Kindern in Straßensituationen
als potenzielle Opfer von Menschenhandel,
-Gemeinsame Operationen mit MINT, ATK und Arbeitsinspektoren bei der Inspektion/Überprüfung von Räumlichkeiten (Live-Musik)
-Gemeinsame Operationen mit MINT, ATK-Inspektoren und Arbeitsinspektoren bei der Inspektion/Überprüfung von Massagezentren sowie
-Taktischer Plan bezüglich der Eskorten
Während der Durchführung des Einsatzplans wurden unterstützende Polizeieinheiten der DMH-Grenzabteilung, der Spezialeinheiten UJSO, UJRSH, DHTN und Beamte der DRPs einbezogen, während die interinstitutionelle Zusammenarbeit mit einem Inspektor der Zentralen Marktinspektion - MINT, der Zentralen Arbeitsinspektion, einem Inspektor der Kosovo-Steuerverwaltung sowie Beamten der Zentren für Soziale Arbeit erfolgte.
Die Ergebnisse dieser Operationen waren:
– Inspektion/Kontrolle von 59 (Live-Musik-)Veranstaltungsorten im gesamten Gebiet der Republik Kosovo, bei der insgesamt 420 Personen angetroffen wurden, davon 317 Frauen und 109 Männer, von denen 186 Staatsbürger des Kosovo und 234 ausländische Staatsbürger waren (220 weibliche Staatsbürgerinnen aus Albanien, 9 weibliche Staatsbürgerinnen aus Serbien, 4 weibliche Staatsbürgerinnen aus Nordmazedonien, 1 weibliche Staatsbürgerin aus Bulgarien).
Von den inspizierten Veranstaltungsorten waren 6 geschlossen, während 9 Live-Musik-Veranstaltungsorte wegen administrativer Verstöße von MINT-Inspektoren geschlossen wurden.
– Inspektion von 62 „Massagezentren“ im gesamten Gebiet der Republik Kosovo, bei der insgesamt 104 Personen angetroffen wurden, 89 Frauen und 15 Männer, von denen 60 kosovarische Staatsbürger und 45 ausländische Staatsbürger waren (23 weibliche Staatsbürgerinnen aus Albanien, 17 weibliche Staatsbürgerinnen aus Thailand, 3 weibliche Staatsbürgerinnen aus den Philippinen und 1 weibliche Staatsbürgerin aus Malawi).
Von diesen „Massagezentren“ wurden 10 wegen Verstößen gegen die Verwaltungsvorschriften von den Inspektoren geschlossen.
– Während der Durchführung dieses Plans wurde kein Fall des Straftatbestands „Menschenhandel“ festgestellt.
Insgesamt wurden sieben Fälle identifiziert und sieben Frauen festgenommen, darunter vier albanische, eine montenegrinische und zwei kosovarische Staatsbürgerinnen. Sie wurden mit ihren Kindern auf den Straßen und Plätzen beim Betteln angetroffen. Dreizehn Kinder wurden nach einer Behandlung in Zusammenarbeit mit den „Zentren für Soziale Arbeit“ wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung angeklagt.
– Im Zuge dieses Plans wurden außerdem 4 Fälle des Delikts „Prostitution“ – Escort – identifiziert, bei denen insgesamt 8 Personen festgenommen wurden (4 kosovarische Männer und 4 Frauen: 2 brasilianische Staatsbürger und 2 kolumbianische Staatsbürger).
Während der Durchführung dieses Plans erhielten alle in Musiklokalen, Massagezentren und Bordellen angetroffenen Arbeiter die Möglichkeit, anzugeben, ob einer von ihnen Opfer irgendeiner Form von Ausbeutung (Menschenhandel) geworden sei; dies führte jedoch zu keinem einzigen Fall.
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