Auch Kosovo und BrasilienUSA stoppen Visa-Vergabe an Bürger aus 75 Ländern
Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump hatten die USA ihre Visaregeln verschärft. Nun werden die Visaverfahren für 75 Länder sistiert. Die Schweiz ist nicht betroffen.
Darum gehts
- Die USA stoppen die Bearbeitung von Visaanträgen aus 75 Ländern.
- Die Regelung betrifft unter anderem Russland, Somalia und den Iran.
- Die Regierung will damit Einwanderer abwehren, die als «öffentliche Last» gelten.
- Die Visa-Sperre gilt ab dem 21. Januar auf unbestimmte Zeit.
Die USA frieren die Visaverfahren für 75 Länder vorerst ein. Betroffen sind unter anderem Russland, Somalia und der Iran, wie die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch im Onlinedienst X mitteilte. Laut einem Bericht des Senders Fox News geht die US-Regierung damit gegen Einwanderungswillige vor, «die wahrscheinlich zu einer öffentlichen Last» werden könnten. Die Schweiz ist nicht unter den betroffenen Ländern.
Die Anträge werden ab dem 21. Januar bis auf weiteres nicht mehr bearbeitet, heisst es. Die betroffenen Länder sind: Afghanistan, Albanien, Algerien, Antigua und Barbuda, Armenien, Aserbaidschan, die Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Bhutan, Bosnien, Brasilien, Myanmar, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kolumbien, die Elfenbeinküste, Kuba, die Demokratische Republik Kongo, Dominica, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Fidschi, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Haiti, Iran, Irak, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Kuwait, Kirgisistan, Laos, Libanon, Liberia, Libyen, Nordmazedonien, Moldau, Mongolei, Montenegro, Marokko, Nepal, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, die Republik Kongo, Russland, Ruanda, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien, Tansania, Thailand, Togo, Tunesien, Uganda, Uruguay, Usbekistan und Jemen.
Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump vor fast einem Jahr hatten die Vereinigten Staaten ihre Visaregeln verschärft. Darüber hinaus ordnete Trump Massenabschiebungen von Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis an.


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