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Mittwoch, 10. Februar 2010

Das Nazi Phänomen „Thompson“: wie der „patriotische“ Liedsänger Marko Perkovic

Mit Rosenkranz und MP

05.02.2010 | 15:51 | Von Alojz Ivani?evi? (Die Presse)
Das Phänomen „Thompson“: wie der „patriotische“ Liedsänger Marko Perkovic unter Kroatiens Intelligenzija und Klerus Bewunderer findet – und das Publikum ins nationalistische Delirium versetzt.
Der Cheftrainer der kroatischen Fußballnationalmannschaft, Slaven Bilić, erhielt nach dem ersten Spiel seiner Mannschaft bei der EM in Wien, im Juni 2008, gegen Österreich, völlig überraschend eine scharfe Rüge aus Berlin – vom deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble. Dieser ließ dem kroatischen Teamchef ausrichten, dass er sich schämen solle, seinen Spielern nach der eben genannten Begegnung ein „patriotisches“ Lied eines gewissen Marko Perković – zur „Aufmunterung“ – vorgespielt zu haben.
Wer ist dieser Marko Perković, der in Kroatien verehrt wird, international aber zunehmend für Aufregung sorgt, dessen Konzerte in einigen europäischen Ländern verboten wurden und der zuletzt – Ende September 2009 – vom Schweizer Bundesamt für Polizei mit einem dreijährigen Einreiseverbot belegt wurde? Und schließlich, was sagt die enorme Popularität Perković' in Kroatien über den Zustand der kroatischen Gesellschaft aus?
Marko Perković, (selbst)genannt „Thompson“ – nach der Maschinenpistole, die er im Kroatien-Krieg (1991 bis 1995) trug – , stammt aus dem Dorf Čavoglave bei Drniš im dalmatinischen Hinterland (Zagora), im Dreieck Split – Knin – Šibenik, das im Krieg heftig umkämpf war.
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Zu den Bewunderern gehören auch zahlreiche nationalistisch gesinnte katholische Priester, Ordensleute, sogar Bischöfe. Thompson hat mehrere geistliche Beichtväter und Freunde, so den Bischof von Gospić, Mile Bogović, der – wie „Slobodna Dalmacija“ am 20. Juni 2008 meldete – mit einer Gruppe „renommierter kroatischer Intellektueller, Bischöfe und Universitätsprofessoren“ eine Unterstützungserklärung für Thompson unterzeichnete, in der es unter anderem heißt: „Ihre Auftritte wecken edle Gefühle der Solidarität und des Optimismus, der viele Leute aus der Gleichgültigkeit und Resignation herausreißt.“
Kritik an Thompson wurde und wird bis heute in kroatischen Medien relativ häufig geäußert, sie geht aber im allgemeinen nationalistischen Getöse unter, das teils von denselben Medien, die der Thompson-Kritik Raum geben, gemacht wird – nicht zuletzt im Zusammenhang mit Thompsons Glorifizierung des „Heimatkrieges“ und seiner leidenschaftlichen Verteidigung der vom Haager Tribunal angeklagten kroatischen Generäle, die bei jedem Konzert im Mittelpunkt stehen. Relativ laut wurde Kritik an Thompson erst, nachdem Ende 2003 ein Videoclip mit dem Gräuellied „Jasenovac i Gradiška stara“ aufgetaucht war (Jasenovac und Stara Gradiška waren die beiden größten KZs im „Unabhängigen Staat Kroatien“, 1941 bis 1945). Das Lied, in dem Ante Pavelić und andere Ustaša-„Größen“ verherrlicht und ihre Gräueltaten an Serben als „Heldentaten“ gefeiert werden, stammt aus dem Jahre 1942, von Thompson gesungen und aufgenommen wurde es aber vermutlich 2001.
Nach der Auffindung des Videoclips wurde Thompson nicht nur von linken und liberalen Politikern und Journalisten, sondern auch von Vertretern der katholischen Kirche kritisiert. Voll akzeptiert wurde Thompson von weiten Teilen der katholischen Kirche wieder, nachdem er seinen „Sündenfall“ halbherzig  bereut hatte (das Lied  stamme nicht von ihm,  er habe es „nur einmal  gesungen“). Von manchen extrem nationalistischen Kirchenmännern, die aus ihren Sympathien für das Ustaša-Regime im Zweiten Weltkrieg kein Hehl machen, wird „der echte Katholik und Patriot“ Thompson als idealer Verbündeter im Kampf gegen „die vereinten Mächte des Bösen“ – Liberalismus, Freimaurerei, „Jugo- und Serbokommunisten“, Judentum – angesehen.
Als Reaktion auf Kritik im Inland und vor allem auf die sich häufenden Verbote seiner Konzerte im Ausland erklärt Thompson immer wieder (pflichtgemäß), dass er mit dem Faschismus und Nazismus nichts zu tun habe (zur Ustaša-Ideologie, die er und seine Unterstützer nicht als faschistisch ansehen, hat er dagegen eine „differenziertere“ Meinung), sondern nur seine Heimat liebe und diese Liebe in Liedern zum Ausdruck bringe.
Was Thompson unter „kroatischen Werten“ versteht und wie sein Verhältnis zum Faschismus und zur Ustaša-Ideologie wirklich ist, geht aus seinen „gewöhnlichen, patriotischen“ Liedern deutlich hervor. So gedenkt er in „Moj Ivane“ (Oh du mein Ivan) und „Moj dida i ja“ (Mein Opa und ich) seines Großvaters Šimun, der als kroatischer Soldat im Zweiten Weltkrieg die höchstgelegene Ortschaft der Nordherzegowina, Kupres, „dieses ewige Symbol des Kroatentums“, verteidigt habe. Diese „glorreiche Zeit“ sehnt Thompson in den beiden genannten Liedern wieder herbei. Sein wohl populärster und vom Text her harmlosester Song ist „Lijepa li si“ (Ach wie schön bist du, Kroatien), der von kroatischen Fußballfans zu einem der „Schlachtgesänge“ für die EM 2008 gewählt und laut Zagreber „Večernji list“, wie anfangs erwähnt, den kroatischen Spielern vorgespielt wurde, um ihnen Siegesfreude einzuimpfen, die nach dem mühsam erkämpften 1:0 über Österreich nicht aufkommen wollte. Daraufhin bezeichnete der britische Journalist Steven Wells in einem Kommentar im „Guardian“ Bilić als „football's fascist“.
Der Text des genannten, nicht nur unter kroatischen „Fußballfaschisten“ populären Liedes stellt eine Art Liebeserklärung Thompsons an einzelne kroatische Regionen dar. Es ist auffallend, dass Thompson bei der Aufzählung kroatischer Gebiete die Hauptstadt Zagreb ausspart und ländliche Gegenden wie Zagora, Slawonien, Lika und vor allem „das stolze Herz Herceg-Bosna“ in den Vordergrund stellt. Auch im Videoclip zum Song werden das Ländlich-Bäuerliche und Kriegerische als „urkroatische Elemente“ dargestellt, womit – eher bewusst als unbewusst – eine Verbindung zur Ustaša-Ideologie hergestellt wird. Das bäuerliche, antiurbane und kriegerische Element zieht sich wie ein roter Faden durch alle „patriotischen“ Lieder Thompsons.
In diesem Sinne werden auch seine Konzerte inszeniert. Obschon er auf der Bühne auf bekannte Ustaša-Symbole weitgehend verzichtet und diese auch im Publikum, zumindest offiziell, für unerwünscht erklärt, enthalten seine Choreografien wie seine Lieder alle wesentlichen Elemente des „klassischen“ Faschismus: Blut-und-Boden-Ideologie, Militarismus, (pseudo)religiöses Pathos. Diese Elemente verdichten sich im obligaten Stoßen eines Schwertes in Kreuzform mit der Aufschrift „Thompson“ in die „kroatische Erde“: ein Ritual, das bei allen Konzerten zelebriert wird und das Publikum ins nationalistische Delirium versetzt.
Wie (un)glaubwürdig Thompsons „Distanzierung“ vom Faschismus ist, zeigt der Umstand, dass er in allen Ustaša-Internetforen als größter Star gefeiert und als Hauptträger und Propagandist der eigenen Ideologie anerkannt wird. So existieren zu fast allen Songs Thompsons (nicht autorisierte) Videoclips mit eindeutigen Ustaša-Symbolen und -Botschaften.
Denselben Rang übrigens, den im heutigen Kroatien Thompsons „Lijepa li si“ besitzt, hatte noch vor 20 Jahren, in der „Sozialistischen Republik Kroatien“, die inoffizielle jugoslawische Hymne „Od Vardara pa do Triglava“ (Von Vardar bis zum Triglav): eine Liebeserklärung an die „ganze sozialistische Heimat“. Die Kontinuität der Indoktrinierung in Kroatien – mit zwei gegensätzlichen ideologischen Vorzeichen – hat mit sich gebracht, dass vom einst im kommunistischen System indoktrinierten Antifaschismus in breiten Bevölkerungskreisen nur die Ablehnung der Begriffe Faschismus und Nazismus, die als Schimpfworte gelten, übrig geblieben ist, nicht jedoch zwangsläufig auch die Ablehnung der faschistischen Gesinnung, die sich, nicht nur bei Thompson, als Patriotismus tarnt. Eines der größten Probleme der postkommunistischen und posttuđmanschen kroatischen Gesellschaft ist – frei nach Ignatius von Loyola – die mangelnde „Unterscheidung der Geister“. Mehr als beunruhigend ist der Umstand, dass im heutigen Kroatien nicht nur die „einfachen Leute“, sondern auch viele Politiker (auch einige Minister in der amtierenden Regierung), Journalisten und der Großteil des katholischen Klerus nicht vermögen, zwischen einem „gesunden Patriotismus“ und dem Faschismus kroatischer Ausprägung zu unterschieden, und dieses Schandmal noch dazu in diplomatischen Kreisen und vor der internationalen Öffentlichkeit stolz zur Schau tragen.

© DiePresse.com


Ziemlich  üble Verherchlichung des KZ Jasenova, was Marko Perkovic auch noch als Patriotismus sieht ! Und der vor kurzem abtretene Staats Präsident Mesic gehört auch zu den Ustascha Fans.!

Bei soviel Fans, sollte man diesem extremen Nationalismus auch als Hindernis Grund, für einen EU Beitritt sehen!

Kommentare:

  1. tut mir echt leid das zu sagen aber dies ist ein total falscher blickwinkel nur mal um das anzusprechen, nur weil man sein Land liebt und darüber Lieder schreibt ist man kein FASCHO. Und nur weil die Schweiz oder Deutschland bei den eigenen Leuten nicht ankommt muss deswegen kein anderes Land schuld sein. Bis jetzt was Thompson nirgendwo ein problem doch Falsche ,,Fakten" wie ihr sie ja so gern nennt haben das ganze Bild verschoben. Was ist das Problem wenn man über etwas singt das ein ganzes Land bewegt? darüber singt und sich freut das man ein freies Land ist? oder hat Thompson in IRGENDEINEN seiner Lieder gesungen oder beuhauptet das Kroatien besser ist als irgendein anderes Land? Und zu dem, was interessiert euch möchtegerne den dieser Krieg? als Kroatien eure hilfe brauchte habt ihr fleissig weggeschaut und jetzt misch ihr euch ein.. ziemlich spät nicht? zudem würde ich an eurer stelle mit dem übersetzen durch google translator etwas aufpassen, ich bin selbst Kroatin und kann kroatisch und Thompson HATT NIE IM LEBEN den Serben gehuldigt den diese haben unser Land zerstört. Und die einzigen die in Kroatien ein Problem mit ihm haben sind komunistische Parteien die (leider) immernoch in Kroatien sind und verhindern wollen das Thompson die warheit über den Krieg ans Licht bringt wie z.B. das sie Serben reien weise Kroaten abgeschossen haben die nicht zu Jugoslawien gehören wollten aber ansosnten nichts getan haben, kleine Kinder und alte MEnschen wurden einfach erschossen noch während dem sie um ihr leben rannten und Frauen wurden vergewaltigt und das JAHRELANG.!! während dem der Rest der Welt davon nichts sah und nichts wissen wollte und jetzt meldet ihr euch wieder?.. ja bravo.. und das Thonmpson ein einrese verbot bekam ist von vielen seiten unklar, und nur das ihr es wisst sein Konzert wurde abgesagt weil SERBEN drohten das ganze mit Bomben hochgehen zu lassen. SERBEN... nich Kroaten.. Zu dem würde ich mal gut die statistiken nach lesen und mal den unterschied zwischen den südlichen Ländern anschazen den Serben und Kroaten sind genau so verschieden wie Türken und Kroaten. Also lasst doch bitte eure ,,MEINUNG" aus dem spiel, die ihr die nichtmal die kleinste Ahnung davon habt. Logisch bringt Thompson ein ganzes Land zur Wallung weil er der einzige ist der sich jetzt nach 20 Jahren nach dem der KRieg fertig ist als einziger zu Wort meldet und die Sache auf den Punkt bring. Und sich gegen EUCH ,,klugen Köpfen" wehrt und sich nicht unter kriegen lässt..!! Thompson hat euch nichts getan, nicht der Schweiz, nicht Deutschland, und nicht mal serbien.. WIR HABEN UNS IM KRIEG NUR GEWEHRT.. niemand ausser den SERBEN wollten jugoslawien.. und zu dem, was ist das Problem wenn er seine Gruppe wie die Waffe nennt die er trug? damit hat er sein Land VERDEITIGT WEIL ER MUSSTE und ihre ja nicht helfen wolltet. PS. lernt kroatisch bevor ihr ,,übersetzt"

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  2. Ja ja, aber das KZ Jasenovac zu verherrlichen, soll auch noch Patriotismus sein?
    Da da, ali slavit ustaski logor Jasenovac je uvik jos patriotizam?

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  3. Marko Perkovic Thompson ist in meinen Augen ein stolzer Kroate und Patriot. Ich bin Kroate und habe mich eine Zeit lang mit dem Sänger "Thompson" befasst. Gesagt werden sollte, dass das Lied KZ Jasenovac eine Ausnahme ist, bei der sich Marko Perkovic später auch distanzierte. Man sollte bedenken, dass ein Land nach einem solchen "grauenhaften" Krieg jemanden braucht, der Sie "aufheitert" und ihnen Lebensmut gibt, nach all dem was sich im ehemaligen Balkan abgespielt hatte. Selbstverständlich hab ich mich auch mit seinen Liedern ausgiebig beschäftigt und die Geschichtlichen Hintergründe analysiert. Wenn man sich mit dem Phänomen "Thompson" etwas näher befasst wird man merken, dass er nicht "der Neo-Faschist, der Gewalt verheerlicht" ist, sondern wirklich seiner Heimat, die Liebe widmet. Man bedenke was Serbien damals getan hat und wer schonmal in den "stark" betroffenen Gebieten war, wird wissen was ich meine. Was ich damit sagen wollte, ist die Tatsache, dass die meisten Medien heutzutage ein ziemlich falsches Bild vom Sänger zeigen. Natürlich könnte man es auch in einem anderen Blickwinkel sehen. Wenn die Schweiz einen Krieg durchmachen würde und später ein aus unseren Reihen Eidgenössischer Patriot einige Lieder singen würde(der selbst seine Heimat verteidigte), bei denen "Schweizer" indirekt "gegen" das betreffende Land, welches die Schweiz angriff handeln würde.. Da denke ich nicht, dass die Schweizer schlecht über ihn reden würden. Denn der "Hass" wird immer bleiben. So far

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  4. Marko Perkovic Thompson ist in meinen Augen ein stolzer Kroate und Patriot. Ich bin Kroate und habe mich eine Zeit lang mit dem Sänger "Thompson" befasst. Gesagt werden sollte, dass das Lied KZ Jasenovac eine Ausnahme ist, bei der sich Marko Perkovic später auch distanzierte. Man sollte bedenken, dass ein Land nach einem solchen "grauenhaften" Krieg jemanden braucht, der Sie "aufheitert" und ihnen Lebensmut gibt, nach all dem was sich im ehemaligen Balkan abgespielt hatte. Selbstverständlich hab ich mich auch mit seinen Liedern ausgiebig beschäftigt und die Geschichtlichen Hintergründe analysiert. Wenn man sich mit dem Phänomen "Thompson" etwas näher befasst wird man merken, dass er nicht "der Neo-Faschist, der Gewalt verheerlicht" ist, sondern wirklich seiner Heimat, die Liebe widmet. Man bedenke was Serbien damals getan hat und wer schonmal in den "stark" betroffenen Gebieten war, wird wissen was ich meine. Was ich damit sagen wollte, ist die Tatsache, dass die meisten Medien heutzutage ein ziemlich falsches Bild vom Sänger zeigen. Natürlich könnte man es auch in einem anderen Blickwinkel sehen. Wenn die Schweiz einen Krieg durchmachen würde und später ein aus unseren Reihen Eidgenössischer Patriot einige Lieder singen würde(der selbst seine Heimat verteidigte), bei denen "Schweizer" indirekt "gegen" das betreffende Land, welches die Schweiz angriff handeln würde.. Da denke ich nicht, dass die Schweizer schlecht über ihn reden würden. Denn der "Hass" wird immer bleiben. So far

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  5. Marko Perkovic Thompson ist in meinen Augen ein stolzer Kroate und Patriot. Ich bin Kroate und habe mich eine Zeit lang mit dem Sänger "Thompson" befasst. Gesagt werden sollte, dass das Lied KZ Jasenovac eine Ausnahme ist, bei der sich Marko Perkovic später auch distanzierte. Man sollte bedenken, dass ein Land nach einem solchen "grauenhaften" Krieg jemanden braucht, der Sie "aufheitert" und ihnen Lebensmut gibt, nach all dem was sich im ehemaligen Balkan abgespielt hatte. Selbstverständlich hab ich mich auch mit seinen Liedern ausgiebig beschäftigt und die Geschichtlichen Hintergründe analysiert. Wenn man sich mit dem Phänomen "Thompson" etwas näher befasst wird man merken, dass er nicht "der Neo-Faschist, der Gewalt verheerlicht" ist, sondern wirklich seiner Heimat, die Liebe widmet. Man bedenke was Serbien damals getan hat und wer schonmal in den "stark" betroffenen Gebieten war, wird wissen was ich meine. Was ich damit sagen wollte, ist die Tatsache, dass die meisten Medien heutzutage ein ziemlich falsches Bild vom Sänger zeigen. Natürlich könnte man es auch in einem anderen Blickwinkel sehen. Wenn die Schweiz einen Krieg durchmachen würde und später ein aus unseren Reihen Eidgenössischer Patriot einige Lieder singen würde(der selbst seine Heimat verteidigte), bei denen "Schweizer" indirekt "gegen" das betreffende Land, welches die Schweiz angriff handeln würde.. Da denke ich nicht, dass die Schweizer schlecht über ihn reden würden. Denn der "Hass" wird immer bleiben. So far

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  6. Unglaublich! ..na klar er liebt doch nur sein Land..
    zum kotzen finde ich diese grundlosen Ausreden.Genauso wie Bora Djordjevic nur sein land liebt.
    Ich komme aus Bosnien UND Herzegowina, und musste wegen solchen Menschen die ihr Land lieben, nach deutschland emigrieren.
    Traurig finde ich dass der MENSCH weiterhin nix zählt.. wichtiger sind also doch diese Bretter vorm Kopf..aber hey.. mein Land..dein Land..wenn ich dat hör...kotz-würg.Nach Europa wollen aber von zuständigkeiten labern. pffffffff
    Den Artikel finde ich toll, wichtig und gut..und btw. ich bekenne mich dazu Thompsons Koncerte in Deutschland gestoppt zu haben...alle Rassisten, Nationalisten und Faschisten sollten mal ein "one-way-Ticket" zum Mars starten, und die Menschheit nicht mit noch mehr Schwachsinn belasten.
    Noch viel schlimmer finde ich ja diejenigen die selbst außerhalb ihres Landes leben, aber vor Stolz im 5 Himmel schweben..da sag' isch nur: "na toll diese intensive Liebe und Stolz"!! warum Kinder der welt lieben, wenn es doch genug Länder gibt..und wenn die halt nicht reichen-dann schaffen wir doch noch ein paar mehr...

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  7. Es ist schlicht und ergreifend zum kotzen, dass bei allem "Demokratieverständniss" in diesem Artikel(wie in vielen anderen Artikeln zur Thematik Marko Perkovic)die Begriffe Nationalstolz und Nationalismus vereinheitlicht werden.Ein offener Diskurs über dieses Thema wird vom Verfasser dieses Artikels von
    vornherein im Keim erstickt, da er nichts anders als eine negativ-Wertung der Person Marko Perkovic ist! Aber was sonst soll man von einem Journalisten erwarten, der offensichtlich nchts anders tut, als die objektive Meinung anderer Journalisten -die sich ebensowenig mit den innerpolitischen Ereignissen Kroatiens auseinandergesetzt haben- wiederzuspiegeln.
    Und im Artikel verwendete Begriffe wie "gesunder Patriotismus(was natürlich völliger Schwahsinn ist!)" sind hier ebenfalls fehl am Platz.
    Um eins endgültig klarzustellen:
    Marko Perkovic steht in der kroatischen Gesellschaft als ein Synonym für den NationalSTOLZ,für Unabhängigkeit,religiöse Hingebung und Heimatliebe!
    Also wenn diese Dinge in den Augen hiesiger (ignoranter!)Journalisten und Politiker mit dem Faschissmus,Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt werden,dann stellt sich doch die Frage,wessen Bereitschaft zu mehr Offenheit und Toleranz mehr gelitten hat -die EURE,oder die von Marko Perkovic Thompson??! Den genau darin besteht der EUROPÄISCHE Gedanke...

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  8. FAZIT :

    Der Artikel ist eine haltlose und lächerliche Hetzkampagne gegen den Sänger "Marko Perkovic Thompson" seitens eines (im Bezug auf das Thema)inkompetenten Journalisten!

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  9. Mal ganz ehrlich wie schon hrvatica sagte. Wir haben den krieg nicht angezettelt sondern die serben weil ihnen ihr land nicht reichte, meine meinung, und unser meer unbedingt haben wollten. Marko Perkovic bringt ja nur die wahrheit ans licht und will einigen die augen öffnen. Ich finde es unverschämt das ihr in deswegen gleich beleidigt und sonst etwas sagt was gar nicht stimt. Ich habe zwar den krieg nicht miterlebt doch meine eltern waren mittendrin. Das einzige lied von Marko Perkovic etwas rassistisch ist ist cavoglave doch die anderen lieder sind von ihm einfach nur geil und auch einige aus meiner klasse finden das genau so. Also solltet ihr mal eure scheiß klappe halten von dem ihr keine ahnung habt.

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  10. Guter Artikel... Das meiste entspricht eindeutig der Wahrheit! Ich kann es einfach nicht mehr ertragen von diesem falschen kroatischem "Stolz" und der "Unabhängigkeit" zu hören! Ich bin selber Kroate und FAKT ist jeder der in Kroatien lebt redet davon das er schnellst möglich da weg will und die die nicht mal da leben sind so Stolz auf ihr land hahah!!!! Der Krieg ist vorbei es wird zeit zu vergessen und etwas neues noch schöneres zu schaffen, aber das geht nicht wenn ein so grosser Haufen im Kopf beschränkt ist und immer nur von Stolz redet anstatt etwas zu erschaffen vorauf wir stolz sein könnten!!! Und dieser Thompson und vorallem seine Anhänger sollten sich ernsthaft informieren über das wort PATRIOTISMUS und NATIONALISMUS und mal versuchen den unterschied zu finden und zu leben!

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